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Häufig gestellte Fragen
Hormonanalysen
Nein, man muss bei der Blutentnahme nicht nüchtern sein.
Eine kleine Ausnahme: Sollte Ihnen bekannt sein, dass Sie ausgesprochen hohe Blutfette haben (das fällt oft beim Hausarzt auf), ist eine nüchterne Blutentnahme ratsam.
Denken Sie bitte auch unbedingt an den Zeitabstand von zwei Stunden zwischen Kapseleinnahme und Blutentnahme.
Dagegen sollten Sie idealerweise 48 Stunden vor der Blutentnahme keine Nahrungsergänzungsmittel einnehmen (siehe Punkt 6).
Grundsätzlich gilt die Regel: Zykluslänge in Tagen minus sieben Tage. Dies stellt den idealen Tag, also in den meisten Fällen die Mitte der Lutealphase, dar. Liegt man mit der Blutentnahme ein oder maximal zwei Tage neben dem idealen Tag, so ist dies kein Problem. Bei chaotischen Zyklen in der Peri-Menopause ist der richtige Zyklustag für die Blutentnahme nicht mehr ganz so wichtig. Umso wichtiger ist hier jedoch die Analyse des FSH, das die mittel- bis langfristige Östrogen-Versorgung des Körpers anzeigt.
Es ist zu empfehlen, in dieser Situation eine Ausnahme von der Routine zu machen, indem am Vorabend der Blutentnahme auf die Einnahme der Abendkapsel verzichtet wird und stattdessen am nächsten Morgen zwei Stunden vor der Blutentnahme eine Kapsel eingenommen wird. So können die maximalen Hormonspiegel erfasst werden, so dass der Therapeut die neue Dosierung richtig wählen kann.
Rückschlüsse auf den Maximalspiegel vom Vorabend zu ziehen, wenn Sie nur die Abendkapsel eingenommen haben, ist kaum möglich bei einem so langen Abstand zwischen Kapseleinnahme und Blutentnahme. Alternativ kann ein erfahrener Therapeut sonst nur anhand Ihrer Symptomatik entscheiden, wie die zukünftige Dosierung zu wählen ist.
Es ist abhängig vom hormonellen Alter. Sollten Sie in der Post-Menopause sein, kann sich unter der Rimkus-Therapie eine Schleimhaut aufbauen. Da in dieser Phase nur noch eine marginale Eigenproduktion vorhanden ist, spiegelt die Blutanalyse die Spiegel aus den Kapseldosierungen wider und die Blutwerte sind verwertbar.
Sollten Sie in den fruchtbaren Jahren oder mitten im Wechsel sein, dann sind die gemessenen Hormonspiegel für Östradiol und Progesteron durch die gesunkene körpereigene Hormonproduktion am Zyklusende zu niedrig und können nur schwer interpretiert werden.
Andere Werte wie die männlichen Hormone oder Vitamin D sind dagegen zyklusunabhängig und deshalb zu verwerten.
Mindestens 8 Stunden, am besten 48 Stunden vor der Blutentnahme keine Nahrungsergänzungsmittel mehr einnehmen. Letztendlich kommt es natürlich immer auf die Dosis an. Am relevantesten scheint Biotin zu sein, welches die Messung beeinflussen kann.
Für eine Hormonanalyse unter der Rimkus-Therapie wird empfohlen, eine Blutentnahme möglichst genau zwei Stunden nach der Kapseleinnahme durchzuführen, so dass der Therapeut vergleichbare Werte erhält und zum Verlauf passende Dosierungen festlegen kann. Aufgrund der kurzen Halbwertszeit human-identischer Hormone macht die Blutanalyse für die Parameter, die substituiert werden, bei einem längeren Zeitabstand zwischen Kapseleinnahme und Blutentnahme keinen Sinn. Es gibt aber auch Parameter, die von der Kapseleinnahme unabhängig sind, wie u.a. die Schilddrüsen-Werte, Vitamin D und Eisenhaushalt. Prinzipiell können sehr wahrscheinlich alle Hormone, die Sie im Zuge der Therapie einnehmen, nicht korrekt bewertet werden.
Siehe hierzu auch Frage 7.
Durch den Zwei-Stunden-Abstand zwischen Kapseleinnahme und Blutentnahme möchten wir möglichst die Spitzenspiegel erfassen. Außerdem erreicht man durch das immer gleiche Vorgehen eine bessere Vergleichbarkeit, so dass der Therapeut neben den klinischen Symptomen die Blutspiegel gut interpretieren kann. Liegt die Blutentnahme nur leicht (max. halbe Stunde) neben den „idealen“ zwei Stunden Zeitabstand, sollte dies noch kein größeres Problem darstellen, da auch FSH, als mittelfristiger Marker, in die Beurteilung mit einfließt. Das klinische Bild rückt dann noch mehr als sonst in den Vordergrund.
Sie sollten jedoch idealerweise immer daran denken, die Kapseln möglichst genau zwei Stunden vor der Blutentnahme einzunehmen.
Unplausible Hormonverläufe können unterschiedlichste Gründe haben. Die wichtigsten und häufigsten Ursachen sollten auf jeden Fall abgeklärt sein: Werden die Kapseln regelmäßig morgens und abends eingenommen, wurde der Zwei-Stunden-Abstand zwischen Kapseleinnahme und Blutentnahme eingehalten und ist eine hohe Qualität der Rimkus-Kapseln durch die Herstellung in einer zertifizierten Apotheke gewährleistet?
Bei zu hohen (oder seltener zu niedrigen) Werten muss des Weiteren an Störfaktoren gedacht werden oder an eine Verschleppung, falls eine hormonhaltige Creme oder Salbe aufgetragen wurde. Bei zu niedrigen Messwerten kann auch ein Aufnahmeproblem die Ursache sein (Fettstoffwechselstörung, Magen- oder Darm-Probleme wie z.B. ein Leaky-Gut-Syndrom – hier kann ggf. über eine Stuhlanalyse eine weitergehende Diagnostik erfolgen).
Generell gilt ein gut befülltes Röhrchen als ausreichend. In der Regel reichen für die reine Hormonanalyse bereits 2 ml Serum aus.
Hierzu haben wir eine interne Stabilitätsstudie durchgeführt. Wir empfehlen stets eine Zentrifugation der Proben, so dass die meisten Analyten eine Stabilität von 7 Tagen aufweisen. Sollte das Blut als Vollblut verschickt werden (also keine Möglichkeit der Zentrifugation bestehen), reduziert sich die Haltbarkeit je nach Parameter (siehe Stabilität von Blutanalysen).
Prinzipiell hängt die Einstellung der Zentrifuge vom jeweiligen Modell ab, jedoch kann man vereinfacht folgende Hinweise geben:
- Das Blut muss zunächst mind. 30 Minuten stehen bleiben, bevor es zentrifugiert wird (das Blut muss vollständig gerinnen, ansonsten kann keine Trennung von Blutkuchen und Serum erfolgen)
- Bei vermutlich allen Tischzentrifugen, die außerhalb großer Labore zum Einsatz kommen, können Sie die Umdrehungszahl auf Maximum stellen und die Zeit auf 10-15 Minuten.
- Das Serum wird durch ein Trenngel vom Blutkuchen getrennt, so dass bei korrekter Zentrifugation kein erneutes Vermischen auftreten kann.
- Bitte machen Sie das Röhrchen niemals auf!
Wir haben hierzu eine Stabilitätsstudie durchgeführt. Abhängig davon, ob eine Probe zentrifugiert wurde oder nicht, ergibt sich eine bestimmte Haltbarkeit für die verschiedenen Parameter. Eine Tabelle mit den Ergebnissen der Stabilitätsstudie finden Sie hier:
Haltbarkeit/Stabilität von Blutanalysen
Generell ist zu empfehlen, die Probe nicht direkt vor dem Wochenende oder vor Feiertagen zu versenden. Die Probe sollte direkt am Schalter bei der Post abgegeben und nicht in den Briefkasten eingeworfen werden, da deren Leerung oft nicht zuverlässig erfolgt. Insbesondere bei extremen Temperaturen (starke Hitze oder Frost) die Probe bitte in einer Postfiliale aufgeben.
Stuhlanalysen
Falls die Stuhlprobe mit geringen Mengen an Urin oder dem Wasser der Toilette in Berührung kam, sollte dies kein Problem darstellen. Wichtig ist, dass sie von verschiedenen Stellen des Stuhls etwas für die Probe, die Sie einsenden möchten, entnehmen.
Wenn auf folgende Punkte geachtet wird, ist der Vestand über den Postweg unproblematisch:
- Das Stuhlröhrchen muss ausreichend befüllt, aber nicht überfüllt werden (möglichst ¾-Füllung).
- Wenn die Probe in einen Briefkasten geworfen wird, bitte darauf achten, dass dieser möglichst rasch geleert wird (besser direkt am Post-Schalter abgeben).
- Insbesondere bei extremen Temperaturen (starke Hitze oder Frost) die Probe bitte in einer Postfiliale aufgeben.
- Proben bitte nicht unmittelbar vor Wochenenden oder Feiertagen versenden.
- Wenn die Probe nicht direkt versendet werden kann, diese bitte zwischenzeitlich kühl aufbewahren, am besten gut verpackt im Kühlschrank.
In der Regel treffen die Proben innerhalb von 1 bis 2 Tagen bei uns ein.
Siehe auch die Stellungnahme erfahrener Stuhllabore zum Thema: Versand von Stuhlproben (Versand von Stuhlproben für labordiagnostische Untersuchungen-Gemeinsame Stellungnahme erfahrener Stuhllabore) sowie eine wissenschaftliche Studie (Systemic Anaylsis of Impact of Sampling Regions and Storage Methods on Fecal Gut Microbiome and Metabolome Profiles)
Nachforderungen sind in der Regel bis zu 7 Tagen möglich. Falls sie uns rechtzeitig kontaktieren, können wir die Proben ggf. auch länger aufbewahren.
Wir empfehlen, vor allem bei der Erstanalyse, diese unter normaler Ernährung oder gar Provokation durchzuführen (am besten zum schlimmstmöglichen Zeitpunkt), um eine bessere Einschätzung ihrer Wertelage zu erhalten.
Wir empfehlen, Probiotika 7 Tage vor der Analyse zu pausieren. Falls dies nicht möglich ist, muss die Floraanalyse unter diesem Aspekt interpretiert werden, da einzelne Keime (je nach Präparat) verfälscht werden können. Falls die Analyse unter einer Probiotika-Therapie erfolgt, bitten wir um Angabe des Präparates auf dem Anforderungsschein. Am besten sprechen Sie dies mit Ihrem Therapeuten ab und informieren ihn, so dass er darüber Bescheid weiß. Sie können es auch auf unseren Anforderungsschein schreiben, so dass wir die Information mit einbeziehen können.
Eine Analyse des Ist-Zustands kann zeitnah erfolgen, falls Sie wissen möchten, wie sich Ihr Darmmikrobiom erholt hat. Anschließend sollten Sie ca. 3 bis 6 Monate abwarten.
Mineralstoff- und Schwermetall-Analysen
Wir bieten große Profile an sowie Einzelanalysen. Im Komplettprofil sind 30 Mineralstoffe und Schwermetalle enthalten.
Siehe hierzu die Einzelparameter auf dem Anforderungsschein.
Für eine optimale Einschätzung des Mineralstoff- und Spurenelementehaushalts eignet sich besonders die Vollblutanalyse. Hier werden sowohl die in der Zelle gebundenen als auch die frei im Serum befindlichen Mineralstoffe erfasst. Beispielsweise sind Magnesium, Selen, Kupfer, Mangan oder Kalium zu einem großen Anteil in den Zellen gespeichert, so dass diese Anteile in einer reinen Serum-Messung nicht erfasst werden.
Es wird EDTA- und/oder Lithium-Heparin-Blut benötigt.
(Bei Monovetten hat das EDTA-Röhrchen eine rote Kappe, das Lithium-Heparin-Röhrchen eine orange Kappe. Beim Vacutainer hat das EDTA-Röhrchen eine lila Kappe und das Lithium-Heparin-Röhrchen eine grüne Kappe.)
Hinweis: Im EDTA-Blut können wir kein Kalium bestimmen und im Lithium-Heparin-Blut können wir kein Lithium bestimmen.
Nein, bitte nicht zentrifugieren.
Mineralstoffe sind recht stabil, eine Woche stellt kein Problem dar.
Wir haben geplant, mindestens dreimal die Woche zu messen. Bei ausreichendem Probenaufkommen kann die Messung auch täglich erfolgen.
Aufgrund der gerinnungshemenden Zusätze müssen für die Mineralstoffanalysen die EDTA- oder Lithium-Heparin-Röhrchen komplett gefüllt sein.
Allgemein
Alle Leistungen erfolgen auf Privat-Basis. Wir rechnen weder mit den gesetzlichen, noch mit den privaten Krankenkassen direkt ab. Privat-Versicherte können natürlich die Rechnungen bei ihrer Krankenkasse einreichen. Private Krankenkassen erstatten die Rechnung in aller Regel, wobei wir dies nicht garantieren können. Gelegentlich werden die Kosten nicht erstattet, falls der Auftraggeber weder Heilpraktiker noch Arzt ist. Bitte erkundigen Sie sich ggf. bei Ihrer Krankenkasse und lassen sich die Antwort idealerweise schriftlich geben.
Alle Leistungen erfolgen auf Privat-Basis. Wir rechnen weder mit den gesetzlichen, noch mit den privaten Krankenkassen direkt ab.
Siehe oben.
Der braune Rückumschlag muss nicht frankiert werden. Ein pauschaler Betrag für Porto und Verpackung erscheint auf der Rechnung.