Progesteron-Testungen

Im Jahre 2016 wurden nahezu alle gängigen Nachweisverfahren geändert. Dies hatte zur Folge, dass die von Dr. Rimkus ermittelten Zielbereiche für Progesteron nicht mehr stimmten. In einer Vergleichsstudie von über 2000 Progesterontestungen haben wir die verschiedenen Labormethoden und Hersteller miteinander verglichen. Wir haben in verschiedenen Kollektiven diverse Korrelationsfaktoren ermitteln können und bieten Ihnen an, den Wert bereits im Labor für Sie auf das „alte“ Niveau zu berechnen.

Einfluss der Blutröhrchen auf die Hormontestungen

Bei einigen Einsendern sind uns unplausible Östradiol- und Progesteronmessungen aufgefallen. Als Ursache konnten spezielle Serum-Monovetten (ohne Gel) ausgemacht werden. Die Praxen zentrifugierten das Blut gemäß Anleitung und führten einen speziellen Trennstempel ein. Ohne den Hintergrund zu kennen scheint dieser Trennstempel Auswirkungen auf die immunologischen Testungen zu haben. Wurden die gleichen Röhrchen verwendet aber erst im Labor zentrifugiert trat das Problem nicht weiter auf. Unsere Empfehlung lautet daher: Verwendung von Serum-Gel-Monovetten oder Einsendung von unzentrifugierten Proben.
(Ein Einfluss auf FSH, Testosteron und Vitamin D wurde nicht beobachtet)